Kautabak kennt man bisher meist aus Cowboy-Filmen, in denen der Held (oder auch der Gangster) ein Stück einer bräunlichen Substanz abbeißt, kaut und gelegentlich spuckt.
In Schweden gibt es aber seit Jahrzehnten eine Alternative, sogenannten “Snus” in Pouches. Dias ist auch Kautabak, aber in kleinen Beutelchen, ähnlich wie Teebeutel - nur eben viel kleiner. Zwischen Backe und Kiefer geklemmt wird der Nikotin im Tabak allmählich frei. Der Effekt ist der gleiche wie beim Zigaretten rauchen (habe ich selbst als Nichtraucher probiert) - nur eben weniger gesundheitsgefährdend - und v.a.“politisch korrekter”: Niemand wird durch Snus belästig, eine “Kauverbot” in Restaurants müsste nie ausgesprochen werden. Eine Alternative zum Rauchen von Zigaretten ist es damit allemal - aber nicht zum Verkauf erlaubt innerhalb der EU außer Schweden. Der SNUS auch außerhalb Schwedens konsumiert und über das Internet gekauft und wir haben mittlerweile etliche Maschinen und Linien für diese ArtAnwendung gebaut, sind sogar so etwas wie Marktführer in DK für die Linien geworden.
Einen Sinn, diese Art von Genussmittel zu verbieten (aber losen Kautabak zu erlauben) ergibt das m.E. nicht. Das ist so, als ob man Kafee in Pulverform erlaubt, aber in Pads verbieten würde. Also: warum nicht in der ganzen EU freigeben und so vielleicht etliche Raucher bei der Umorientierung auf Alternativen helfen?
TWR
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